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XY-Core Eigenbau

Da ich nie mit der Druckgeschwindigkeit des Prusai3 zu frieden war, habe ich mich in die 3D-Druck Thematik noch etwas intensiver eingelesen und mich dann dazu entschlossen mir einen 3D-Drucker selbst zu konstruieren und zu bauen. Hierbei habe ich mich für die XY- Core Technik entschieden, da diese einige Vorteile bietet. Auf folgender Seite werde ich dir einen kleinen Überblick geben, aber auch einen vollständigen Baubericht veröffentlichen. Das Core-XY Prinzip hat den Vorteil, dass die bewegten Massen relativ gering sind, sofern man auf Bowden Extruder setzt, und das Drehmoment, welches durch die Riemen bei einem klassichen H-Belt System erzeugt wird, eleminiert ist. Dadurch sind sehr hohe Druckgeschwindigkeiten, bei wenigen Vibrationen bzw. sehr guter Druckqualität zu erreichen. Das Gestell des Druckers habe ich aus Aluminiumprofilen und entsprechende Verbinder zusammen geschraubt. Die Führungen sind Kugelumlauf Linearführungen. Als Riemen habe ich ein Spielfreien T5 Riemen mit entsprechenden Riemenscheiben verwendet. Als Motoren kamen für alle Achsen NEMA 17 Schrittmotoren vom Typ 17HS24-2104S zum Einsatz. Anfangs hatte ich für die X und Y Achse kleinere Motoren verbaut. Diese waren aber leider zu schwach und haben Schritte verloren gehabt. Als Steuerung habe ich das RADDS Board V1.5 mit RAPS128 Schrittmotorentreiber verbaut. Außerdem kam noch ein Raspberry Pi mit Ocotprint und Touch-Screen dazu. weitere technische Daten: Material: Aluminiumprofile Führungen: Linearführung AR/HR 15 mit Linearwagen ARC 15 FN Z-Achs Spindel: Kugelumlaufspindel SFU1605-3 Riemen für X, Y Achse: T5 Zahnriemen Druckplatte: Dauerdruckplatte Aluminium mit Kapton-Heizmatte 24V Steuerung: RADDS Board V1.5 12V/24V mit Arduino Due Schrittmotorentreiber: RAPS128 Hotend: v6 HotEnd Full Kit 24v Extruder: Titan Extruder Abmessungen LxTxH: 500x550x1300mm Druckvolumen: 200x200x110mm Druckgeschwindigkeit: max. 100mm/s Gesamtkosten: ca. 2200€ Den Baubericht findet Ihr auf einer weiteren Seite: (Dieser wird in den nächsten Wochen noch veröffentlicht) Für mich hat sich der Bau gelohnt, auch wenn es dann doch recht anstrengend war, gute Druckergebnisse zu erziehlen. Ich hatte Anfangs große Probleme mit Schrittverlusten. Diese entstanden durch schwergängige Kugellager, die zu genauen und anfangs schwer laufenden Linearführungen, sowie schwache Motoren. Nun läuft er recht zuverlässig und mit akzeptablen Druckergebnissen. Was ich noch beheben muss: Die Motorhalterung der X- & Y-Achs Motoren muss steifer ausgeführt werden. Hierdurch lassen sich bestimmt noch bessere Druckergebnisse erziehlen. Außerdem muss ich die Filamentzufuhr, sowie die Druckbettlagerung überarbeiten. Manchmal verknotet sich das Filement beim Abspulen, und das Druckbett verstellt sich etwas.  
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