Fragen oder Probleme in Zusammenhang mit dieser Website richten Sie bitte an info@odwquad.de Copyright © 2016 odwquad. Alle Rechte vorbehalten.
ODWQUAD

Hovercraft

Hovercraftmodelle baue ich aktuell nicht mehr. In meiner

Jugend hatte ich diverse Hovercraftmodelle gebaut und

teilweise mehr oder weniger gut dokumentiert. Diese

Informationen möchte ich dir nicht vorenthalten und

deswegen habe ich meiner Homepage einen extra

Bereich hierfür gegönnt.

Das erste rote Hovercraft ist ein Modellhovercraft von der Firma Simprop. Dieses Hovercraft hatte einen 5ccm Verbrennungsmotor verbaut. Ich selbst hatte damals mir eines Gekauft gehabt. Das war das einzigste Hovercraftmodell auf dem Markt, welches extrem gut funktionierte und riesigen Spass machte. Es funktionierte auf Schnee, Eis, Asphalt sowie sehr kurz geschnittenem Rasen. Leider werden diese nicht mehr gebaut. Ab und zu findet man aber auf ebay diese zum Kaufen.  Technik: Der Antrieb Es gibt zwei Möglichkeiten wie ein Hovercraft angetrieben werden kann. 1. Das Hovercraft besitzt einen Motor bzw. einen Propeller. Hierbei wird ein Teil der Luft unter das Fahrzeug gelenkt und damit das Luftkissen aufgeblasen. Die restliche Luft wird zum Fortrieb genutzt. Diese Variante findet sich meistens bei kleineren Hovercrafts, welche zu Rennzwecken genutzt werden wieder. Der Vorteil dieser Lösung ist, dass man sehr viel Gewicht einsparen kann und das Hovercraft sehr schnell wird. Der große Nachteil solch einer Lösung ist, dass bei Schubwegname gleichzeitig auch das Luftkissen weniger Luft bekommt und somit das Hovercraft Bodenkontakt bekommt bzw. auf dem Wasser auch sinken kann. 2. Das Hovercraft besitzt zwei oder mehr Motoren bzw. Propeller. Hierbei wird ein Antrieb für das Aufblasen des Luftkissens verwendet und ein oder mehrere weitere für den Vortrieb. Diese Variante findet sich meistens bei sehr großen Hovercrafts wieder. Hat den Nachteil, dass das Hovercraft viel schwerer und Complexer wird. Hat aber den Vorteil, dass das Hovercraft die Fahrt verringern kann ohne das die Luft unter dem Fahrzeug weniger wird. Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile. Die Fa. Simprop hat bei seinem Modell auf Variante 1 gesetzt. Andere Hersteller setzen auf Variante 2. Ich persönlich würde bei einem ersten Selbstbau auf Variante 1 setzen, da dies einfacher ist. Die Schürze: Die Schürze ist bei einem Selbstbau das aufwendigste und schwierigste Bauelement des Hovercrafts. Die Schürze muss sauber vernäht sein und darf im aufgeblasenen Zustand keine Falten, wo die Luft entweichen kann, aufweisen. Außerdem muss sie abriebfest und natürlich Luftdicht und gleichzeitig leicht sein. Als Schürze gibt es mehrere Ausführungsvarianten: 1. Die Schürze wird als halboffener Ring (siehe Bilder rechts) um das Hovercraft herumgelegt, in welchem sich die Luft sammeln kann. Hierbei muss am unteren Ende der Schürze ein sogenannter Luftvorhand (oder auch Finger genannt) angebracht werden, welcher Bodenunebenheiten ausgleicht und somit verhindert, dass zu viel Luft entweicht. Diese Variante wird bei allen echten Hovercrafts verwendet. Es muss hierbei aber verhindert werden, dass sich der Ring durch die Luft nach außen klappt. 2. Die Schürze besteht aus einem fest aufgeblasenen Schlauch (Fahrradschlauch o.Ä.) und einem Luftvorhang welcher am Schlauch angebracht ist. Dies hat den Vorteil, dass das Hovercraft schwimmt und weniger Luft zum aufblasen benötigt wird. Allerdings werden bei großen Bodenunebenheiten (Steinchen o.Ä.) diese kaum ausgeglichen und, das Hovercraft kann solche größeren Hinternisse nicht überwinden. 3. Die Schürze besteht aus einem komplett geschlossenem Ring, ähnlich dem Fahrradschlauch von Variante 2. Allerdings wird dieser Ring ebenfalls durch den Antrieb aufgeblasen. Diese Variante vereint beide Vorteile von Variante 1 und 2. Die Variante ist allerdings viel schiewiriger ohne Falten herzustellen. Als Material kann z.B. Drachenstoff ohne ähnliches für die Schürze verwendet werden. Man sollte bevor man mit dem Bau eines RC-Hovercrafts beginnt wissen, dass diese niemals wirklich überall fahren können. Mann muss sich nur mal vor Augen halten, dass bei einem Modell der Größe 1:50 ein Stein von 30mm bei einem echten Hovercraft (1:1) ein Stein von 1500mm, also 1,5 Meter, wäre. Daher braucht man für Modellhovercraft eine sehr glatte Fläche oder maximal extrem kurz gemähten Rasen oder Asphalt. Auf groben Schotter kann man mit einem Modell sogut wie nicht mehr fahren. Auch muss es extrem leicht gebaut werden und der Schwerpunkt muss optimal liegen, da sonst das Hovercraft driftet.
zurück zurück