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Cinetank MK 1

Nachdem mein X525 leider nach einem Absturz komplett zerstört war, habe ich mir den Cinetank MK1 Quadrocopter zugelegt. Ich fand ihn von der Idee her sehr durchdacht und auch optisch hat er mir gefallen. Leider war die Qualität noch ausbaubar, wenn auch nicht schlecht. Für seine Größe war der Frame auch relativ leicht, im Vergleich zu anderen Frames der Größe. Der Cinetank MK1 Frame besteht fast ausschließlich aus CFK Teilen. Nur die Halter für die Arme sowie für die Motoren sind aus 3D- gedrucktem ABS Kunststoff. Dem Rahmen lagen alle Schrauben, ein Schraubenzieher sowie diverse Abstandshalter und Gummipuffer bei. Das besondere an dem Rahmen ist, dass er ein Oberrahmen besitzt welcher durch die Gummipuffer vibrationstechnisch vom Rest entkoppelt ist. Dies macht sich bei FPV Aufnahmen, aber auch bei Reglereinstellungen bemerkbar. Ich habe den Cinetank mit folgenden Teilen ausgestattet: Cinetank MK1 Frame Quanton Flight control mit Taulabs Firmware 4 Stück T-Motor MT2216-11 900kV Motoren je 2 Stück 1045/1045R Propeller 4x Hyper 30A ESCs Fatshark 25mW Sender Fatshark 600ccd FPV Cam MinimOSD 3DR-GPS + Compass Einheit WS2812 RGB LED Strips angesteuert von einem ATtiny85 Controller 433 Mhz Telemetrie Funkmodul Nach der Lieferung aller Komponenten ging es an den Aufbau. Dies gestaltet sich nicht sonderlich schwer. Der Rahmen ist eigentlich selbsterklärend zusammenbaubar. Bei der Elektronik muss man ein wenig löten und sauber arbeiten. Aber auch das ist nichts schweres. Wichtig ist, dass man auf die Drehrichtung der Motoren achtet. Diese muss zur Firmware der Flugsteuerung passen. Hierzu sollte in der entsprechenden Dokumentation nachgeschaut werden. Die Drehrichtung ändert man ganz einfach indem man zwei der drei Kabel an dem Motor vertauscht. Auch muss man darauf achten, dass die Arme bzw. die Motoren genau Senkrecht stehen. Leider waren die beiligenden Kunststoffteile, welche beim Cinetank Rahmen dabei waren, nicht sonderlich passgenau und schön. Hier musste ich viel nacharbeiten. Bohrungen waren einige zehntel Millimeter zu klein, sodass die Schrauben nicht rein gingen. Auch haben die CFK-Rohre nicht genau in die Kunststoffteile gepasst. Ich habe die ESCs in den unteren Teil des Rahmens reingesetzt und alles fest verlötet. Im oberen Teil des Cinetank Rahmens, welcher schwingungsdämpfend gelagert ist, kam dann die FlightControl, der Empfänger, die Kamera, Video Transmitter, und weitere Elektronik rein. Ganz oben habe ich den Akku und den GPS Turm befestigt. Der GPS Turm bewirkt, dass das GPS mit integriertem Kompass möglichst weit von den Motoren (Störungen) entfernt ist und dadurch sauber arbeitet. Als FPV Kamera habe ich die Fatshark 600TVL verwendet. Außerdem kam auch bei diesem Copter noch RGB-LED Stripes ran. Später hatte ich mir noch eine Befestigung für meine Actioncam gedruckt und vorne montiert. Das Abfluggewicht des Cinetanks liegt bei mir mit 4000mAh Akku bei knapp 1600g. Er ist also kein Leichtgewicht. Lässt sich dennoch sehr gut fliegen. Ich habe bei diesem Copter auf die Quanton Flight Control mit Taulabs gesetzt, da die Multiwii schon veraltet war und die Quanton einen Leistungsstarken 32Bit Controller mit 168 Mhz hat. Außerdem besitzt sie zahlreiche Anschlussmöglichkeiten, welche alle frei Configurierbar sind. Als Software habe ich TauLabs verwendet, welches der Ableger von OpenPilot ist. Taulabs ist eine sehr mächtige Software, welche im Grunde umbegrenzte Möglichkeiten und extrem gute Regleralgorithmen bietet. Außerdem ist in Taulabs ein mächtiger Autopilot mit RTH, Waypoint-Flug, Autolanding, Follow me, und vielem mehr ausgestattet. Auch die Autotuning Funktion, welche automatisch die PID Regler Einstellungen erfliegt, möchte ich nicht mehr missen. Alles in allem ist dies ein guter Copter. Ich habe ihn allerdings dann doch verkauft, da ich die Racecopter für mich entdeckt habe und dann kaum noch den Cinetank geflogen bin. Zum rum stehen war er einfach zu schade und zu teuer. Zum Schluss noch einige Bilder vom Copter:      
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